SYNCRO24 - 2016
SYNCRO24 bietet zukunftsorientierte Produktlösungen und ist ein Partner anspruchsvoller Vermittler
Home
Impressum
Kontakt
1914 Musterberechnung Gebäudeversicherung zum gl. Neuwert gegen Feuer/Leitungswasser/Sturm+Hagel Berechnung Wert 1914 (gl. Neuwertfaktor = 16,45 / Baukostenindex 12,89) Ihr Kunde baut ein neues Einfamilienhaus, mit einem Wert von ca. 150.000,-- €. Die Wertermittlung 1914 ergibt: 150.000 € / 12,89 = 11.637,-- aufgerundet 12.000,-- M Berechnung der Prämie 12.000 M x 0,80* %o  x 16,45       1.000 = 157,92 €/Jahr zzgl. Vers. Steuer von zZt. 16,34 % (*angenommener Prämiensatz pro 1.000 des Versicherers) Wert 1914 Eine    Besonderheit    in    Deutschland    –    die    häufig    als    antiquiert    erachtet    wird    –    ist    die    Errechnung    der Herstellungskosten für das Jahr 1914. Dabei wird der aktuelle Neubauwert in den Versicherungswert 1914 mit Hilfe des Baukostenindexes  umgewandelt (angeblich wurde das Jahr 1914 gewählt, weil in diesem letzten Vorkriegsjahr die Preise relativ stabil waren).  Er ist der Indikator der seit 1914 gestiegenen Baupreise inklusive Löhne und Gehälter (2014 beträgt der Faktor 16,45). Das bedeutet, dass die Baupreise heute 16,45 mal so hoch wie im Basisjahr 1914. Aus   diesem   „14er   Wert“   ermitteln   die   Versicherer   mit   dem   sogenannten   gleitenden   Neuwertfaktor   den Versicherungsbeitrag. Der   wesentliche   Vorteil   dieser   Methode   ist,   dass   ein   sog.   Unterversicherungsverzicht   gewährt   werden   kann. Voraussetzung     ist     die     einmalige     korrekte     Ermittlung     des     Wertes     und     die     Nachmeldungen     bei Werterhöhungen bzw. Minderungen. Der   Baupreisindex   wird   in   jedem   Jahr   vom   statistischen   Bundesamt   neu   festgelegt   und   hebelt   somit   den aktuellen Neubauwert. HINWEIS:    Werden   nach   der   erstmaligen   Summenermittlung   Neu-,   Um-   und   Anbauten   durchgeführt,   müssen diese der Gesellschaft gemeldet werden, damit die Versicherungssumme entsprechend erhöht wird. Als weitere Methoden der Summenermittlung dienen: Gutachten eines vom Versicherer anerkannten Bausachverständigen (in der Regel sehr teuer). Umrechnung   aus   dem   Gebäude-Neubauwert   (nur   in   Erwägung   zu   ziehen,   wenn   komplett   Unterlagen über   Baukosten   vorliegen).   Dazu   gehören   auch:   Eigenleistungen,   Verteuerungen   während   der   Bauzeit gegenüber   der   Plansumme,   Einbauten   als   Gebäudebestandteile,   Anbauten   und   Garagen,   Architekten- und Statikerhonorare und Gebühren der Baubehörden.
1914 Musterberechnung Gebäudeversicherung zum gl. Neuwert gegen Feuer/Leitungswasser/Sturm+Hagel Berechnung Wert 1914 (gl. Neuwertfaktor = 16,45 / Baukostenindex Ihr Kunde baut ein neues Einfamilienhaus, mit einem Wert von ca. 150.000,-- €. Die Wertermittlung 1914 ergibt: 150.000 € / 12,89 = 11.637,-- aufgerundet 12.000,-- M Berechnung der Prämie 12.000 M x 0,80* %o  x 16,45       1.000 = 157,92 €/Jahr zzgl. Vers. Steuer von zZt. 16,34 % (*angenommener Prämiensatz pro 1.000 des Versicherers) Wert 1914 Eine    Besonderheit    in    Deutschland    –    die    häufig    Herstellungskosten für das Jahr 1914. Dabei wird der aktuelle Neubauwert in den Versicherungswert 1914 umgewandelt (angeblich wurde das Jahr 1914 gewählt, weil in diesem letzten Vorkriegsjahr die Preise relativ stabil waren).  Er ist der Indikator der seit 1914 gestiegenen Baupreise inklusive Löhne und Gehälter (2014 beträgt der Faktor 16,45). Das bedeutet, dass die Baupreise heute 16,45 mal so hoch wie im Basisjahr 1914. Aus   diesem   „14er   Wert“   ermitteln   die   Versicherer   Versicherungsbeitrag. Der   wesentliche   Vorteil   dieser   Methode   ist,   dass   ein   Voraussetzung     ist     die     einmalige     korrekte     Ermittlung     Werterhöhungen bzw. Minderungen. Der   Baupreisindex   wird   in   jedem   Jahr   vom   statistischen   aktuellen Neubauwert. HINWEIS:    Werden   nach   der   erstmaligen   Summenermittlung   diese der Gesellschaft gemeldet werden, damit die Versicherungssumme entsprechend erhöht wird. Als weitere Methoden der Summenermittlung dienen: Gutachten eines vom Versicherer anerkannten Bausachverständigen (in der Regel sehr teuer). Umrechnung   aus   dem   Gebäude-Neubauwert   (nur   über   Baukosten   vorliegen).   Dazu   gehören   auch:   gegenüber   der   Plansumme,   Einbauten   als   Gebäudebestandteile,   und Statikerhonorare und Gebühren der Baubehörden.